Söder: Sudetendeutsche wichtig für Bayern

Regensburg (dpa/lby) - Die Sudetendeutschen haben nach den Worten von Ministerpräsident Markus Söder Bayern mit zu Wachstum und Wohlstand verholfen. "Als Vertriebene haben sie sich im Freistaat neue Existenzen aufgebaut.
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Mitglieder verschiedener Sudetendeutscher Landsmannschaften bereiten sich auf einen Einzug in die Festhalle vor. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
dpa Mitglieder verschiedener Sudetendeutscher Landsmannschaften bereiten sich auf einen Einzug in die Festhalle vor. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Regensburg (dpa/lby) - Die Sudetendeutschen haben nach den Worten von Ministerpräsident Markus Söder Bayern mit zu Wachstum und Wohlstand verholfen. "Als Vertriebene haben sie sich im Freistaat neue Existenzen aufgebaut. Ihre Handwerksbetriebe und Unternehmen haben Bayern mit zu Wachstum und Wohlstand verholfen", sagte der CSU-Vorsitzende am Sonntag zum 70. Sudetendeutschen-Tag in Regensburg.

Als Sudetendeutsche werden die ehemaligen deutschsprachigen Einwohner des Sudetenlandes bezeichnet, das zu einem großen Teil auf dem Gebiet des heutigen Tschechiens liegt. Ihre Vorfahren waren im 12. und 13. Jahrhundert in die Region eingewandert.

Die Sudetendeutschen seien der vierte Stamm in Bayern, sagte Söder weiter. "Sie gehören wie die Altbayern, Schwaben und Franken fest zu unserer Heimat." Zudem seien sie "Vorbild für Heimatverbundenheit und Brückenbauer für die guten Beziehungen zwischen Tschechien und Bayern".

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