Söder stellt deutsche Teilnahme am ESC infrage

Bei seiner Rede beim CSU-Parteitag thematisiert Parteichef Markus Söder seine Position zu Israel. Dabei geht es auch um den ESC, den einige Länder wegen Israels Teilnahme boykottieren wollen.
az/dpa |
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Markus Söder bekennt sich auf dem CSU-Parteitag zu Israel.
Markus Söder bekennt sich auf dem CSU-Parteitag zu Israel. © Sven Hoppe/dpa

CSU-Chef Markus Söder hat die Teilnahme Deutschlands am Eurovision Song Contest (ESC) infrage gestellt. "Wenn ich jetzt erlebe, wie auch in Europa darüber diskutiert wird, Boykott des ESC, des European Song Contest, weil Israel teilnimmt. Freunde, wenn sie es nicht wollen, dann machen wir es halt auch nicht. Wir gewinnen eh nie, müssen eh nur alles zahlen", sagte der bayerische Ministerpräsident in seiner Grundsatzrede auf dem CSU-Parteitag in München.

Söder reagierte damit auf die Ankündigung mehrerer Länder, nicht am ESC teilnehmen zu wollen, weil Israel teilnehmen darf. "Wir stehen zu Israel", sagte Söder.

Mehrere Länder boykottieren ESC

Wegen einer möglichen Teilnahme Israels kündigte zuletzt Island an, den Eurovision Song Contest 2026 in Österreich zu boykottieren. Zuvor hatten bereits die zuständigen Sender aus Spanien, Irland, Slowenien und den Niederlanden einen ESC-Boykott angekündigt.

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17 Kommentare
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  • HanneloreH am 14.12.2025 23:00 Uhr / Bewertung:

    Ich dachte, ER vertritt uns in diesem Jahr?

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  • Der wahre tscharlie am 14.12.2025 18:05 Uhr / Bewertung:

    "Wenn ich jetzt erlebe, wie auch in Europa darüber diskutiert wird, Boykott des ESC, des European Song Contest, weil Israel teilnimmt. Freunde, wenn sie es nicht wollen, dann machen wir es halt auch nicht. Wir gewinnen eh nie, müssen eh nur alles zahlen", sagte der bayerische Ministerpräsident "

    Und im gleichen Atemzug sagt Söder, er stehe zu Israel.
    Na was denn nun?
    Ok, Söder geht es anscheinend nur darum, "wir müssen eh alles zahlen". Sowas verfängt halt bei manchen Menschen, wobei Deutschland zahlt und nicht Bayern alleine. Und auch andere Länder.
    Und beim Länderfinanzausgleich zahlt auch Bayern nur.

    Und dass die BVK an einen halbseidenen Geschäftsmann geschätzt 1,6 Milliarden Euro bezahlt hat, das war auf dem Parteitag kein Thema.

    Ach ja, wäre vielleicht mal interessant, wenn Söder erzählen würde, wieviel Bayern vom Bund kassiert.

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  • JENZZ am 14.12.2025 10:45 Uhr / Bewertung:

    Söder dürfe es hauptsächlich darum gegangen sein, seinen Parteimitgliedern irgendwie zu verkaufen, dass "wir" das alles bezahlen. Also irgendwie, die Verlängerung des Länderfinanzausgleichs, der ihn wie ein Trauma zu verfolgen scheint. Wer in den Finanzausgleich einzahlt, hat vorher -auf welche Art auch immer - entsprechende Einnahmen generiert. Wenn Bayern nicht mehr einzahlen muß (oder kann) oder gar Geld aus dem Solidartopf bekommt, dürfte es sehr sehr große andere Probleme geben. Wer Steuern und ähnliches zahlen muß und kann, hat zumindest kein Einnahmeproblem. Man muß den ESC und die Darbietungen nicht mögen, aber der Grundgedanke sollte erhalten bleiben. Und wenn der eine oder andere (jüngere) Zuschauer sich danach mit europäischen Hauptstädten beschäftigt und diese danach (besser) zuordnen kann, ist auch schon eine Menge gewonnen.

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