Söder rechnet fest mit CDU-Rückendeckung für Merz

Die Debatte um die Zukunft von Kanzler Merz ebbt nicht ab. Auf Nachfrage erklären CSU-Chef Söder und Außenminister Wadephul in München, was sie für die kommenden Tage erwarten.
dpa |
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CSU-Chef Söder (links) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) sind überzeugt von einer Fortsetzung der Kanzlerschaft von Friedrich Merz.
CSU-Chef Söder (links) und Außenminister Johann Wadephul (CDU) sind überzeugt von einer Fortsetzung der Kanzlerschaft von Friedrich Merz. © Bernd von Jutrczenka/dpa
München

CSU-Chef Markus Söder rechnet fest mit einer breiten Rückendeckung für Kanzler Friedrich Merz bei der Sitzung des CDU-Präsidiums am Sonntagabend in Berlin. "Es wäre ein echtes Problem, wenn Deutschland durch all die ganzen Wirrungen in diesen Zeiten, in denen wir leben, durch manche hybride Aktionen auch in unsere Demokratie hinein, wenn am Ende Deutschland deswegen schlingert. Und deshalb braucht es jetzt Zusammenhalt, Stärke, Kraft auch, und dafür bekommt der Bundeskanzler Rückendeckung", sagte der bayerische Ministerpräsident auf Nachfrage nach einer Sitzung des Kabinetts in München.

Formelles CDU-Treffen in Berlin mit Merz am Sonntagabend

Angesichts der aktuellen Debatte um Kanzler Merz hat dieser für Sonntagabend zu einer formellen Sitzung nach Berlin eingeladen, um über die Ergebnisse der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin und ihre Folgen zu beraten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen.

Bei den Wahlen geht es auch um die politische Zukunft des Kanzlers. Danach wird sich zeigen, ob er sich trotz eines zunehmenden Autoritätsverlusts in der eigenen Partei im Amt halten kann. Es gibt Spekulationen, dass Merz von den CDU-Landeschefs gestürzt werden könnte. Er selbst zeigt sich entschlossen, um sein Amt zu kämpfen.

Auch Wadephul überzeugt von Kraft der Koalition

Außenminister Johann Wadephul, der an der Sitzung des bayerischen Kabinetts teilgenommen hatte, sagte: "Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Koalition den gemeinsamen Willen hat, diese Phase jetzt durchzustehen und in der Tat die Projekte anzugehen, die von uns gefordert sind, die Reformprojekte, die auf der Agenda stehen und die halt notwendig sind."

Der CDU-Politiker betonte: "Wir müssen jetzt unsere Arbeit machen." Die Bundesregierung werde die Reformen unter Führung des Bundeskanzlers umsetzen. "Er ist dafür gewählt. Ich habe ihn gewählt. Wir haben ihn gewählt. Ich arbeite sehr gerne in seinem Kabinett mit und bin entschlossen, das weiterhin zu machen."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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