Söder: Müssen Grenzwerte-Diskussion sachlicher führen

Augsburg/München (dpa/lby) - CSU-Parteichef Markus Söder kritisiert die Diskussion um Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid in deutschen Städten als unsachlich. "Derzeit geht es um Vorwürfe und Verschwörungstheorien", sagte Söder der Augsburger Allgemeinen (Samstag).
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, gibt vor der Sitzung des Vermittlungsausschusses ein Pressestatement ab. Foto: Christoph Soeder/Archiv
dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, gibt vor der Sitzung des Vermittlungsausschusses ein Pressestatement ab. Foto: Christoph Soeder/Archiv

Augsburg/München (dpa/lby) - CSU-Parteichef Markus Söder kritisiert die Diskussion um Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid in deutschen Städten als unsachlich. "Derzeit geht es um Vorwürfe und Verschwörungstheorien", sagte Söder der Augsburger Allgemeinen (Samstag). Ideologen wollten "partout Verbote erlassen, während manche Lobbyisten jede Diskussion verhindern wollen." Die Diskussionen in Deutschland müssten dringend sachlicher geführt werden.

Der CSU-Chef kritisierte auch, wie die Messwerte in Städten zustande kommen. Es sei "wenig sinnvoll, wenn von einigen Messstationen mittels Hochrechnungen ein Gesamtwert für eine Stadt ermittelt wird." Außerdem entstehe durch Diesel-Fahrverbote ein Umgehungsverkehr, der die Situation nicht verbessere, sondern eher noch belaste.

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