Söder: Im Herbst sehr schwierige wirtschaftliche Phase

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder erwartet in den nächsten Monaten eine deutliche Abschwächung der Konjunktur. "Ich befürchte, dass wir im Herbst in eine sehr schwierige Lage kommen", sagte der CSU-Chef dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstag).
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

München - Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder erwartet in den nächsten Monaten eine deutliche Abschwächung der Konjunktur. "Ich befürchte, dass wir im Herbst in eine sehr schwierige Lage kommen", sagte der CSU-Chef dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Samstag). Die Stärke Deutschlands sei der industrielle Bereich. "Aber es werden zurzeit keine Flugzeuge bestellt, weniger Autos verkauft - und große Maschinen finden kaum Absatz. Solange sich die desaströse Lage in den USA und Lateinamerika nicht verbessert, springt der internationale Markt nicht wie gewohnt an."

In Deutschland müsse man deswegen nach den Sommerferien überprüfen, welche Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft noch nötig seien. "Wir müssen im Herbst einen Corona-TÜV machen und schauen, was bisher gewirkt hat und was fehlt", sagte Söder. Mit einer Verlängerung von Kurzarbeit und der Insolvenzordnung könne man Sicherheit geben. "Aber wir müssen rasch neue Strukturen anschieben, mit Investitionen in Forschung und in Spezialindustrien wie Luft- und Raumfahrt, Maschinenbau oder die Automobilzulieferer." Den Klimaschutz müsse man dabei mitdenken: "Es könnte eine Idee sein, Autos mit schlechten CO2-Werten in klimafreundlichere Fahrzeuge zu recyceln."

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