Söder im Ferienstreit hart: Termine fest in Bayern verankert

Trotz massiver Kritik aus den meisten anderen Bundesländern will Bayern im Streit um die Termine für die Sommerferien nicht einknicken. "Wir bleiben bei unseren Ferienterminen.
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Markus Söder gibt nach einer Kabinettssitzung eine Pressekonferenz in der Staatskanzlei. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archiv
dpa Markus Söder gibt nach einer Kabinettssitzung eine Pressekonferenz in der Staatskanzlei. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archiv

München - Trotz massiver Kritik aus den meisten anderen Bundesländern will Bayern im Streit um die Termine für die Sommerferien nicht einknicken. "Wir bleiben bei unseren Ferienterminen. Das hat sich so bewährt und das ist in der bayerischen Kultur fest verankert", sagte Ministerpräsident Markus Söder der Deutschen Presse-Agentur in München.

Der CSU-Chef lehnt damit weiterhin eine Teilnahme Bayerns am bundesweiten Rotationsprinzip für die Ferientermine ab. Bislang sind Bayern und Baden-Württemberg davon ausgenommen. Dies sorgt bei vielen anderen Bundesländern regelmäßig für Verärgerung. Rechtlich können die beiden Südländer aber weder von anderen Bundesländern noch vom Bund dazu gezwungen werden, ihre Ferien anders zu terminieren.

Söder begründet die bayerische Haltung mit dem Erhalt des über Jahrzehnte gewachsenen Ferienrhythmus: "Sonst müssten wir vielleicht unsere Pfingstferien verändern und die sind den Bayern sehr wichtig. Und obwohl wir mit die meisten Feiertage haben, erbringen unsere Schüler mit die besten Ergebnisse."

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