Söder am Fundort von Menschenaffe: Kommt die 3D-Simulation?

Pforzen (dpa/lby) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kann sich am Fundort des Menschenaffen "Udo" ein Besucherzentrum vorstellen. "Wichtig ist, dass man jetzt erstmal einen runden Tisch macht.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Pforzen (dpa/lby) - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kann sich am Fundort des Menschenaffen "Udo" ein Besucherzentrum vorstellen. "Wichtig ist, dass man jetzt erstmal einen runden Tisch macht. Da müssen sich alle Beteiligten zusammensetzen", sagte Söder am Donnerstag in Pforzen (Landkreis Ostallgäu). Mit Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) besuchte er die Tongrube "Hammerschmiede", um sich einen Eindruck des Fundorts der bis vor kurzem unbekannten Primatenart Danuvius guggenmosi zu machen.

Denkbar ist laut Söder eine 3D-Simulation, um zu sehen, wie sich der Menschenaffe fortbewegte. Sibler sicherte seitens des Ministeriums fachliche Unterstützung bei der Ausarbeitung zu. Zur Finanzierung gab es keine Angaben. Zunächst müsse ein Konzept entwickelt werden.

Vergangene Woche hatte eine wissenschaftliche Veröffentlichung über Danuvius guggenmosi international für Aufmerksamkeit gesorgt. Nach Erkenntnissen von Forschern weisen die Funde darauf hin, dass sich der aufrechte Gang in Europa statt in Afrika entwickelt haben könnte - Millionen Jahre früher als bislang angenommen.

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