Söder: Alkoholkonsum erschwert Lockerungen für Gastronomie

Sorgen vor unvorsichtigen alkoholisierten Gästen machen nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder Corona-Lockerungen in der Gastronomie besonders schwer. Auch wenn nächste Woche über Perspektiven für Gastronomie und Handel gesprochen werde und die Beteiligten "kluge, tolle Konzepte" vorgelegt hätten, bleibe der Bereich "die größte Herausforderung", sagte der bayerische Ministerpräsident am Donnerstag nach einer Schalte von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie in Berlin.
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Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, kommt zu einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. Foto: Sven Hoppe/dpa/Pool/dpa/Archivbild
dpa Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, kommt zu einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. Foto: Sven Hoppe/dpa/Pool/dpa/Archivbild

München - Sorgen vor unvorsichtigen alkoholisierten Gästen machen nach Ansicht von CSU-Chef Markus Söder Corona-Lockerungen in der Gastronomie besonders schwer. Auch wenn nächste Woche über Perspektiven für Gastronomie und Handel gesprochen werde und die Beteiligten "kluge, tolle Konzepte" vorgelegt hätten, bleibe der Bereich "die größte Herausforderung", sagte der bayerische Ministerpräsident am Donnerstag nach einer Schalte von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie in Berlin.

Söder betonte: In der Gastronomie mache ein Mundschutz der Gäste wenig Sinn und das Distanzgebot, was zur Verhinderung weiterer Ansteckungen zentral sei, "bleibt angesichts von Alkohol nun, sagen wir, zumindest schwerer konsequent umsetzbar. Es ist aber die Realität des Lebens". Die Lockerungskonzepte der einzelnen Bereiche "müssen nicht nur auf dem Papier bestehen, sondern auch in Realität".

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