Skurril: Kamerunschafe legen Zugverkehr lahm

Ungewöhnlicher Einsatz für die Münchner Bundespolizei am Donnerstagnachmittag: Sieben Schafe waren aus ihrer Stallung ausgebrochen. Nun galt es an den Beamten, Schlimmeres zu verhindern.
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Entflohene Kamerunschafe legten den Zugverkehr lahm.
privat 4 Entflohene Kamerunschafe legten den Zugverkehr lahm.
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Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim 4 Entflohene Kamerunschafe legten den Zugverkehr lahm.
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Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim 4 Entflohene Kamerunschafe legten den Zugverkehr lahm.
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privat 4 Entflohene Kamerunschafe legten den Zugverkehr lahm.

Ungewöhnlicher Einsatz für die Münchner Bundespolizei am Donnerstagnachmittag: Sieben Schafe waren aus ihrer Stallung ausgebrochen. Nun galt es an den Beamten, Schlimmeres zu verhindern.

Gröbenzell, Olching - Zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz musste die Bundespolizei München am Donnerstagnachmittag ausrücken: Sieben Schafe waren aus ihrer Stallung ausgebrochen und waren auf die Gleise geflüchtet. Beamte der Bundes- und Landespolizei mussten verhindern, dass die Tiere in ein Gleisdreieck laufen und weitere Strecken behindern.

Die Geschichte begann um 14.20 Uhr. Ein Lokführer eines Güterzuges meldete, dass er auf der Strecke München-Augsburg bei Gröbenzell vermutlich eine Ziege aus einer Herde erfasst. Als Folge wurde die Strecke gesperrt. Ein Bundespolizei-Helikopter, der sich auf einen Routineüberwachungsflug befand, begab sich sofort zum Einsatzort. Die Beamten zählten zwölf Tiere auf dem Gleis. Hierbei handelte es sich um Kamerunschafe.

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Um die Herde nicht weiter zu beunruhigen, landeten die Piloten abseits. Weitere Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei versuchten daraufhin, die agilen Tiere einzufangen und gleichzeitig zu verhindern, dass sie sich in Richtung eines Gleisdreiecks bewegen.

Schließlich konnte die Herde "zur Umkehr bewegt werden", die ziegenähnlichen Hausschafe liefen zu ihrer Stallung zurück. Dabei konnte die Polizei sieben Schafe einfangen. Nach einer Zählung durch den Bauern des Gehöfts zeigte sich, dass die Herde wieder vollständig war. Die restlichen fünf Schfe waren wohl eigenständig in ihre Stallungen zurückgekehrt.

Der Einsatz dauerte rund zwei Stunden. Erst gegen 16:28 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden. Jetzt muss ermittelt werden, ob die Tiere durch ein Fehlverhalten ausbrechen konnten.

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