Skispringer bescheiden: "Favoriten sind andere"

Die deutschen Skispringer gehen nach einem bisher durchwachsenen Saisonverlauf zunächst mit bescheidenen Zielen in die 68. Vierschanzentournee.
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Stefan Horngacher (Bundestrainer Herren Skispringen). Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
dpa Stefan Horngacher (Bundestrainer Herren Skispringen). Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Oberstdorf - Die deutschen Skispringer gehen nach einem bisher durchwachsenen Saisonverlauf zunächst mit bescheidenen Zielen in die 68. Vierschanzentournee. Vor dem Auftakt am Sonntag (17.30 Uhr/ARD und Eurosport) in Oberstdorf sagte Bundestrainer Stefan Horngacher: "Nach derzeitigem Stand ist es ein realistisches Ziel, zwei Springer in der Gesamtwertung unter die Top-Ten zu bringen. Mein Wunschresultat wäre es, wenn am Ende der Tournee einer davon auf dem Podest jubeln könnte. Favoriten sind andere, wir wollen positiv überraschen"

Bei der Tournee 2018/2019 hatten es Markus Eisenbichler (2.) und Stephan Leyhe (3.) auf das Gesamtpodest geschafft, im Vorjahr war Andreas Wellinger Gesamtzweiter geworden. Diesmal ist der Oberstdorfer Karl Geiger der heißeste deutsche Aspirant auf Top-Platzierungen. "Für die Tournee dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, weniger auf die Vierschanzentournee zu achten, sondern mich nur auf meine Sprünge zu konzentrieren", sagte Geiger. Über den Verlauf der vergangenen Wochen sei er "sehr happy", fügte der Allgäuer an.

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