Singend gegen Siemens: Aktivisten protestieren in München

Sie singen, halten sich bei den Händen und hüpfen fürs Klima - etwa 300 Umweltschützer haben sich am Mittwochmorgen vor der Münchner Olympiahalle versammelt, um gemeinsam bei der Siemens-Hauptversammlung gegen die vergleichsweise geringfügige Beteiligung des Konzerns an einem großen Kohlebergbau-Projekt in Australien zu protestieren.
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Klimaaktivisten demonstrieren mit Plakaten am Haupteingang zu Beginn der Siemens-Hauptversammlung 2020 vor der Olympiahalle. Foto: Peter Kneffel/dpa
dpa Klimaaktivisten demonstrieren mit Plakaten am Haupteingang zu Beginn der Siemens-Hauptversammlung 2020 vor der Olympiahalle. Foto: Peter Kneffel/dpa

München - Sie singen, halten sich bei den Händen und hüpfen fürs Klima - etwa 300 Umweltschützer haben sich am Mittwochmorgen vor der Münchner Olympiahalle versammelt, um gemeinsam bei der Siemens-Hauptversammlung gegen die vergleichsweise geringfügige Beteiligung des Konzerns an einem großen Kohlebergbau-Projekt in Australien zu protestieren.

Mit Plakaten mit Slogans wie "Wir brauchen keine Kohle" oder "Siemens als Brandbeschleuniger für die Klima-Kriminellen", begrüßten die Aktivisten die Aktionäre vor dem Eingang. Ein Großteil der Protestierenden des Bündnisses, etwa von Fridays for Future, Campact, Greenpeace und Extinction Rebellion, bildeten eine Menschenkette, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Kurzzeitig sei auch der Zugang zum Gebäude behindert gewesen, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Für den Nachmittag sowie im Inneren der Hauptversammlung sind weitere Proteste angekündigt. Dabei geht es hauptsächlich um die Lieferung einer Zugsignalanlage im Wert von rund 18 Millionen Euro für ein Kohlebergwerk des Adani-Konzerns in Australien.

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