Siemens investiert in Hessen - 700 neue Jobs

Der Konzern will für 300 Millionen Euro in Frankfurt und Offenbach ausbauen. Der Standort profitiert von hoher Nachfrage unter anderem durch KI.
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Siemens-Chef Roland Busch investiert in Frankfurt und Offenbach. (Archivbild)
Siemens-Chef Roland Busch investiert in Frankfurt und Offenbach. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa
Frankfurt/Offenbach/München

Siemens will in Hessen 300 Millionen Euro investieren und 700 neue Arbeitsplätze schaffen. In den beiden Werken in Frankfurt will der Konzern seine Produktion von elektrischen Schaltanlagen ausbauen, wie er mitteilt. Zudem wird ein Teil der Vorproduktion an einen neuen Standort in Offenbach ausgelagert. Dadurch sollen die Fertigungskapazitäten insgesamt signifikant gesteigert werden. Die Arbeitsplätze sollen auf alle drei Standorte verteilt bis 2030 entstehen. 

Die in Frankfurt gefertigten Schaltanlagen sind laut Siemens weltweit immer gefragter. "Ob Rechenzentren, Elektromobilität oder industrielle Automatisierung - die Nachfrage nach intelligenter Elektrifizierung wächst weltweit", sagt Siemens-Chef Roland Busch. Um diese zu bedienen, baue man den Standort aus. 

Ein wichtiger Treiber der Nachfrage ist der Boom der KI mit hohen Investitionen für Rechenzentren. "Der Markt für Data Center boomt weltweit mit Wachstumsraten weit über zehn Prozent", sagt Peter Körte, Chef der Sparte Smart Infrastructure, zu der die Werke gehören. "Die nächste Generation von Rechenzentren entsteht gerade." Diese seien "industrielle Großanlagen mit einem riesigen Strombedarf. Dazu brauchen wir Schaltanlagen der nächsten Generation. Das technische Herzstück für die künftigen Superhirne der Industrie. Und die bauen wir hier in Frankfurt."

Das Schaltanlagenwerk Frankfurt besteht derzeit aus zwei Werken mit rund 2.800 Mitarbeitenden in Produktion, Forschung und Entwicklung sowie Automatisierung. Der neue Standort in Offenbach soll auf einem gemieteten Gelände entstehen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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