Siemens-Energy-Chef schließt Jobabbau nicht aus

Der neue Chef des Energiegeschäfts von Siemens, Christian Bruch, will in dem Unternehmen etliches umkrempeln. "Ich bin ein Freund ehrlicher Worte: Ich kann einen Abbau von Arbeitsplätzen derzeit nicht ausschließen.
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Der Schriftzug "Siemens" neben dem Eingangstor des Unternehmens in der Huttenstraße. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
dpa Der Schriftzug "Siemens" neben dem Eingangstor des Unternehmens in der Huttenstraße. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

München - Der neue Chef des Energiegeschäfts von Siemens, Christian Bruch, will in dem Unternehmen etliches umkrempeln. "Ich bin ein Freund ehrlicher Worte: Ich kann einen Abbau von Arbeitsplätzen derzeit nicht ausschließen. Das gilt überall auf der Welt", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Wochenende). Zudem brauche Siemens Energy Beschäftigte, die bereit für einen Wandel seien. "Was wir aber auf keinen Fall brauchen, sind Mitarbeiter, die wollen, dass alles so bleibt, wie es ist." Zuletzt arbeiteten etwa 91 000 Menschen für die Energiesparte.

Anfang Juli hatten die Siemens-Aktionäre die Abspaltung von Siemens Energy vom Konzern mit deutlicher Mehrheit abgenickt. Kommt nichts mehr dazwischen, werden nun am 25. September 55 Prozent von Siemens Energy an die Siemens-Aktionäre verteilt. Ab dem 28. September sollen die Papiere an der Börse gehandelt werden.

Siemens Energy - sowohl im Geschäft mit fossilen als auch mit erneuerbaren Energien aktiv - steht vor der Herausforderung, den Strukturwandel in der Energieversorgung zu bewältigen. "Unser Ziel ist eine nachhaltige Energiewirtschaft", sagte Bruch der Zeitung. "Natürlich beschäftigen wir uns mit einem potenziellen Kohleausstieg. Wir werden perspektivisch aus der Kohle rausgehen, da gibt es keine Diskussion."

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