Siemens-Chef Kaeser: Unternehmen sollen Gesellschaft dienen

Siemens-Chef Joe Kaeser plädiert für größere gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen. In einem Gastbeitrag für die Zeitschrift "Harvard Business Manager" fordert Kaeser einen Abschied vom reinen Profitdenken.
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Siemens-Chef Joe Kaeser. Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild
dpa Siemens-Chef Joe Kaeser. Foto: Sebastian Kahnert/Archivbild

München - Siemens-Chef Joe Kaeser plädiert für größere gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen. In einem Gastbeitrag für die Zeitschrift "Harvard Business Manager" fordert Kaeser einen Abschied vom reinen Profitdenken. "Ihren tieferen Sinn finden Unternehmen dann, wenn sie Wert schaffen nicht nur für Shareholder und Stakeholder, sondern für eine integrierte Interessengemeinschaft: "The business of business is to serve society"", schreibt Kaeser. (Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, der Gesellschaft zu dienen).

Über ihre wirtschaftlichen Aufgaben hinaus sollten Unternehmen bereit sein, für Weltoffenheit, fairen Wettbewerb und gesellschaftlichen Zusammenhalt einzustehen, argumentiert Kaeser. "Wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, ergibt sich daraus die Weiterentwicklung eines Gesellschaftsmodells, das eines inklusiven Gesellschaftsmodells." Der "Harvard Business Manager" ist die die deutsche Ausgabe der weltgrößten Managementzeitschrift Harvard Business Review und feiert derzeit sein vierzigjähriges Bestehen.

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