Sicherer Urlaub für Beamte: Keine Reisen in Risikogebiete

München (dpa/lby) - Bayerns Beamte sollen in den Sommerferien einen weiten Bogen um Corona-Risikogebiete schlagen. Die Staatsregierung macht ihren Mitarbeitern in einem Schreiben des Finanzministeriums Vorgaben, wie der "Münchner Merkur" (Samstag) meldete.
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Rainer Nachtigall. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild
dpa Rainer Nachtigall. Foto: Sina Schuldt/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Bayerns Beamte sollen in den Sommerferien einen weiten Bogen um Corona-Risikogebiete schlagen. Die Staatsregierung macht ihren Mitarbeitern in einem Schreiben des Finanzministeriums Vorgaben, wie der "Münchner Merkur" (Samstag) meldete. Wer in einem Corona-Risikogebiet Ferien macht und anschließend in Quarantäne geschickt wird, muss gegebenenfalls unbezahlten Sonderurlaub nehmen, sofern er nicht daheim arbeiten kann. Wer das verweigert, riskiert unter Umständen ein Disziplinarverfahren. Eine Sprecherin des Ministeriums bestätigte den Bericht. Der Bayerische Beamtenbund hat Verständnis: "Beamte haben nun einmal eine besondere Stellung", sagte BBB-Chef Rainer Nachtigall der Zeitung.

Die weitaus größte Gruppe der bayerischen Staatsbeamten machen die gut 120 000 Lehrer aus, gefolgt von über 40 000 Polizisten. "Wir tun alles dafür, nach den Ferien einen normalen Schulbetrieb auf die Beine zu stellen", sagte Nachtigall dazu. "Da wäre es fatal, wenn die Lehrer vorher in Hochrisikogebiete fahren."

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