Sexueller Missbrauch durch Polizist: Fast fünf Jahre Haft

München (dpa/lby) - Im Prozess um den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch einen Polizisten hat die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten gefordert. Die Verteidiger des Mannes plädierten vor dem Landgericht München II am Freitag für eine Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten.
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Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild
dpa Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Im Prozess um den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch einen Polizisten hat die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von vier Jahren und zehn Monaten gefordert. Die Verteidiger des Mannes plädierten vor dem Landgericht München II am Freitag für eine Haftstrafe von vier Jahren und drei Monaten. Sie verwiesen darauf, dass der Angeklagte Reue für seine Taten gezeigt habe und mit einem Täter-Opfer-Ausgleich Geld an drei der mutmaßlichen Opfer zahlen würde. Zudem gingen sie auf die "besondere Härte der U-Haft als Polizist" ein.

Der mittlerweile suspendierte Beamte aus dem Landkreis Starnberg war im Frühjahr 2019 festgenommen worden. Der 60-jährige Deutsche soll über Jahre hinweg Kinder und Jugendliche sexuell missbraucht haben. Bei Ermittlungen wurde zudem kinder- und jugendpornografisches Material bei ihm gefunden.

Bereits am ersten Verhandlungstag hatten sich die Prozessbeteiligten aufgrund eines umfassenden Geständnisses des Angeklagten auf einen Strafrahmen zwischen vier Jahren und drei Monaten sowie fünf Jahren und drei Monaten verständigt.

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