Sexualstraftäter gesteht Missbrauch bei Hafturlaub - Urteil?

Im Hafturlaub soll ein verurteilter Sexualstraftäter in Bayern und Sachsen-Anhalt erneut zwei Jungen missbraucht haben.
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Der Angeklagte hat die Taten gestanden. (Archivbild)
Der Angeklagte hat die Taten gestanden. (Archivbild) © Daniel Löb/dpa
Aschaffenburg

Nach dem Missbrauchs-Geständnis eines bereits verurteilten Sexualstraftäters könnte der Prozess gegen den Mann vor dem Landgericht Aschaffenburg am Mittwoch (9.00 Uhr) zu Ende gehen. Der 23-Jährige hatte gestanden, in seinem Hafturlaub zwei Jungen sexuell missbraucht zu haben. 

Er war vom Landgericht Hannover bereits 2021 rechtskräftig wegen Kindesmissbrauchs verurteilt worden und kam dafür fast vier Jahre in Haft. 2025 war er zur Vorbereitung auf seine Entlassung im Hafturlaub in Bayern - dabei soll er in Unterfranken, aber auch im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt erneut Jungen sexuell missbraucht haben.

Beim Prozess am Mittwoch dürfte zunächst der psychiatrische Sachverständige zu Wort kommen. Wird die Beweisaufnahme abgeschlossen, könnten die Plädoyers und das Urteil folgen. 

Opfersuche online

Der Deutsche hatte die Vorwürfe zu Prozessbeginn am 7. Oktober eingeräumt. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm unter anderem mehrfachen schweren sexuellen Missbrauch, Herstellen und Besitz von kinderpornographischen Inhalten, Vergewaltigung und Körperverletzung vor.

Das Opfer aus dem Raum Aschaffenburg soll zur Tatzeit zwischen März und Mai 2025 zwölf Jahre alt gewesen sein. Zudem soll es im Juli 2025 zu einem Übergriff auf einen damals Elfjährigen in Staßfurt gekommen sein. Die Sexualstraftaten soll der Mann teils gefilmt und fotografiert haben.

Nach Erkenntnis der Ermittler suchte der Verdächtige, der zu den Tatzeiten in Bayern lebte und in einer Fachambulanz für Sexualstraftäter betreut wurde, über soziale Medien Kontakt zu Minderjährigen und deren Familien.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.