Serie von Giftanschlägen: Frauen vor Gericht

Zwei Freundinnen sollen mehrere Giftanschläge auf den Ehemann der einen verübt haben. Nun kommen sie in Wuppertal vor Gericht.
dpa |
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Mordkomplott mit Gift - Frauen vor Gericht. (Archivbild)
Mordkomplott mit Gift - Frauen vor Gericht. (Archivbild) © Jan-Philipp Strobel/dpa
Wuppertal

Ein Mordkomplott mit Bohnen und Speck: Wegen gemeinschaftlichen versuchten Mordes müssen sich zwei Frauen aus NRW und Bayern von heute (13.00 Uhr) an vor dem Landgericht in Wuppertal verantworten. 

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die 59 Jahre alte Hauptangeklagte aus Velbert bei Wuppertal und eine 60-jährige Mitangeklagte aus dem bayerischen Fürth mehrfach versucht haben, den Ehemann der 59-Jährigen mit Gift zu töten. Der habe ihr zuvor die Scheidung angekündigt und eine Beziehung mit einer neuen Lebensgefährtin aufgenommen. Die 59-Jährige habe befürchtet, durch die Scheidung finanzielle Nachteile zu erleiden. 

Ihre mitangeklagte Freundin aus Bayern soll den Plan unterstützt und bei der Beschaffung giftiger Pflanzen sowie mit Ratschlägen über WhatsApp geholfen haben.

Anfang November 2025 war der Noch-Ehemann nach dem Verzehr seines Lieblingsgerichts - weißen Bohnen mit Speck - mit schweren Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Er musste in ein künstliches Koma versetzt werden und befand sich in Lebensgefahr. Ärzte konnten ihn stabilisieren, der damals 56-Jährige überlebte knapp.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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