Schwuler Rosenmontagsball lädt Narrhalla aus

München (dpa/lby) - Die Faschingsgesellschaft Narrhalla darf in diesem Jahr nicht an dem schwulen Rosenmontagsball in München teilnehmen. Sie wurde von den Veranstaltern ausgeladen, weil sie ihren Karl-Valentin-Orden in diesem Jahr an den umstrittenen österreichischen Musiker Andreas Gabalier (34/"Hulapalu") verleihen will.
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Andreas Gabalier singt in der Olympiahalle im Rahmen des Tourauftaktes. Foto: Expa/Stefan Adelsberger/APA/Archiv
dpa Andreas Gabalier singt in der Olympiahalle im Rahmen des Tourauftaktes. Foto: Expa/Stefan Adelsberger/APA/Archiv

München (dpa/lby) - Die Faschingsgesellschaft Narrhalla darf in diesem Jahr nicht an dem schwulen Rosenmontagsball in München teilnehmen. Sie wurde von den Veranstaltern ausgeladen, weil sie ihren Karl-Valentin-Orden in diesem Jahr an den umstrittenen österreichischen Musiker Andreas Gabalier (34/"Hulapalu") verleihen will. "Der Sänger Andreas Gabalier hatte sich in der Vergangenheit wiederholt homophob geäußert. Die Veranstaltenden des Schwulen Faschingsballs am Rosenmontag wollen diese Haltung nicht auch noch belohnen und ziehen Konsequenzen", teilte das Münchner Schwulenzentrum Sub mit. Zuvor hatte die "Abendzeitung" über die Ausladung berichtet.

Gabalier soll an diesem Samstag mit dem seit 1973 verliehenen Orden ausgezeichnet werden, der an den legendären Humoristen Karl Valentin (1882-1948) erinnert. Dagegen gibt es Widerstand. Gabaliers gesellschaftspolitische Haltung sei rechtspopulistisch, eindeutig homophob und frauenfeindlich, kritisierte beispielsweise die Direktorin des Valentin-Karlstadt-Musäums, Sabine Rinberger, die Entscheidung. "Hulapalu hat nichts mit Karl Valentin zu tun!"

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