Schwandorf: Verdächtiger soll Haftrichter vorgeführt werden

Domazlice/Schwandorf (dpa/lby) - Der nach dem Gewaltverbrechen mit zwei Toten festgenommene Mann soll an diesem Freitag in Tschechien einem Haftrichter vorgeführt werden. Das teilte die bayerische Polizei am Donnerstag mit.
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Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
dpa Die Statue der Justitia steht mit einer Waage und einem Schwert in der Hand. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Domazlice/Schwandorf (dpa/lby) - Der nach dem Gewaltverbrechen mit zwei Toten festgenommene Mann soll an diesem Freitag in Tschechien einem Haftrichter vorgeführt werden. Das teilte die bayerische Polizei am Donnerstag mit. Wann der 57-Jährige nach Deutschland überstellt wird, blieb erst einmal unklar.

Der frühere Partner des weiblichen Opfers, einer 57 Jahre alten Frau, war nach tagelanger Flucht am Mittwoch an einem Fischteich in der Nähe des tschechischen Domazlice (Taus) festgenommen worden. Die Leichen der Frau und ihres 69 Jahre alten Lebenspartners waren am Montag in einem Einfamilienhaus im oberpfälzischen Schwandorf entdeckt worden.

Die Tat war nach Angaben der Polizei teilweise von einer Kamera aufgezeichnet worden. "Es erfolgte ein Angriff mittels eines Messers auf die beiden Personen", hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Geschehen habe sich danach in das Gebäudeinnere verlagert. Durch die Aufzeichnung habe sich der Verdacht schnell gegen den festgenommenen Deutschen gerichtet.

Geflüchtet war der Verdächtige nach Angaben der Ermittler mit einem älteren Damenrad, das die tschechischen Beamten bei ihm am Teich entdeckten. Zur Tatwaffe die der Verdächtige bei seiner Festnahme nicht dabei hatte, liefen weiter Ermittlungen, sagte ein Sprecher der bayerischen Polizei.

Ein Tscheche hatte den 57-Jährigen an dem Weiher entdeckt und die örtliche Polizei alarmiert, sagte der Sprecher weiter. Erkannt habe er ihn aufgrund der Bilder in Medienberichten.

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