Schreckliche Gewalttat in Bayern: Frau getötet – Ehemann unter Verdacht

Ein 46-Jähriger steht im Verdacht, seine getrennt lebende Ehefrau in Bayerisch Eisenstein im Bayerischen Wald mit einer Pfeilschusswaffe getötet zu haben. Weitere Angaben zur Tatwaffe könne die Polizei aufgrund der laufenden Ermittlungen derzeit nicht machen, teilte eine Sprecherin mit.
Nach dem Fund der verbrannten Leiche der 45-Jährigen in einem Auto erhärtete sich der Verdacht, dass ihr getrennt lebender Ehemann sie getötet hatte. Den bisherigen Ermittlungen zufolge war die Frau bereits tot, bevor der Wagen Ende September angezündet wurde. Der 46-Jährige soll die Frau mit der Pfeilschusswaffe getötet und anschließend das Auto mit der Leiche darin in Brand gesetzt haben.
Angehörige hatten das Paar aus dem Landkreis Deggendorf als vermisst gemeldet. Hinweise führten die Einsatzkräfte bei der Suche in die Arberregion, wo auch mit einem Hubschrauber nach der Frau und dem Mann gesucht wurde. Eine Polizeistreife fand dann den brennenden Wagen auf einem Parkplatz. Im Inneren lag die bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Leiche. Der 46 Jahre alte Deutsche wurde schwer verletzt in einem Wald nahe dem brennenden Kleinbus gefunden. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl erlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter zu den genauen Umständen des Todes der Frau.