Schönheits-OPs nehmen zu: mehr Männer unterm Skalpell

Immer mehr Menschen legen sich in der Hoffnung unters Messer, nach einer OP besser auszusehen. Die Zahl der Schönheitsoperationen und ästhetischen Eingriffe stieg im vergangenen Jahr um gut neun Prozent, wie eine Ärztebefragung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) ergab.
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Der Chirurg hält im OP ein Skalpell in der Hand. Foto: Oliver Berg/Archiv
dpa Der Chirurg hält im OP ein Skalpell in der Hand. Foto: Oliver Berg/Archiv

München - Immer mehr Menschen legen sich in der Hoffnung unters Messer, nach einer OP besser auszusehen. Die Zahl der Schönheitsoperationen und ästhetischen Eingriffe stieg im vergangenen Jahr um gut neun Prozent, wie eine Ärztebefragung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) ergab. Vor allem Männer über 50 gehen demnach häufiger zum Chirurgen.

"Wir haben eine Verdoppelung der operativen Eingriffe bei den Männern", sagte VDÄPC-Präsident Dennis von Heimburg am Freitag bei einem Treffen der Gesellschaft in München. Dazu zählen Dinge wie Oberlidstraffung, Fettabsaugung, Nasenkorrektur, Gesichtslifting, Bauch- und Oberschenkelstraffung.

Einen großen Anteil an der Zunahme haben zudem Brustoperationen bei Frauen. Oft gehe es nicht um größere Brüste, sondern eine andere Form, hieß es. Frauen unterzögen sich zudem öfter Faltenbehandlungen. Ganz vorne auf der Liste stehen vor allem bei den Jüngeren auch Lippenkorrekturen - nach Vorbildern aus Internet und sozialen Medien.

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