Schnablerrennen in Gaißach lockt 5000 Zuschauer

Spektakuläre Sprünge vor winterlichen Kulisse: In Gaißach bei Bad Tölz sind mehr als 60 Teilnehmer zum traditionellen Schnablerrennen angetreten. Höhepunkt des Rennens war wieder der bis zu 25 Meter weite waghalsige Sprung mit dem Schlitten über eine Naturschanze.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Ein Schnabel-Schlitten mit 2 Personen als Besatzung springt im Zielbereich an den Zuschauern vorbei. Foto: Peter Kneffel
dpa Ein Schnabel-Schlitten mit 2 Personen als Besatzung springt im Zielbereich an den Zuschauern vorbei. Foto: Peter Kneffel

Gaißach - Spektakuläre Sprünge vor winterlichen Kulisse: In Gaißach bei Bad Tölz sind mehr als 60 Teilnehmer zum traditionellen Schnablerrennen angetreten. Höhepunkt des Rennens war wieder der bis zu 25 Meter weite waghalsige Sprung mit dem Schlitten über eine Naturschanze. Nach Angaben eines Sprechers kamen etwa 5000 Zuschauer zur 1,5 Kilometer langen Strecke an den Lehener Berg. Er sei mit dem Rennen sehr zufrieden, sagte der Sprecher weiter. "Die Leute sind richtig gut drauf.

In diesem Jahr waren nach Angaben des Veranstalters auch viele junge Teilnehmer dabei. Mit Einverständnis der Eltern dürfen Jungen und Mädchen ab 16 Jahren im Schnabler teilnehmen.

Der Faschingsspaß geht auf eine Wette im Jahr 1928 zurück, als wagemutige Burschen aus dem oberbayerischen Dorf auf ihren Hornschlitten einen steilen Hohlweg hinab ins Tal sausten. Mechanische Hilfen wie Bremsen oder Steuer sind verboten. Auf dem vorderen Sitz der Schnabler im Originalzustand dürfen nur Einheimische mitfahren. Ist ein Schlitten umgebaut, wird das Team disqualifiziert. Einst wurden mit Schnablern Holz und Heu ins Tal gebracht.

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren