Schlucht bei Schloss Neuschwanstein lockt viele Besucher an

Schwangau (dpa/lby) - Eine mehrere Jahre lang geschlossene Schlucht bei Schloss Neuschwanstein ist gleich nach der Wiedereröffnung zur Besucherattraktion geworden. "Über 3000 Personen sind in der ersten Woche durch die Pöllatschlucht gewandert", sagte Hannes Bruckdorfer von der Gemeinde Schwangau (Landkreis Ostallgäu).
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Das Wasser der Pöllat rauscht unter einem neu angelegten Metallsteg durch die Pöllatschlucht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild
dpa Das Wasser der Pöllat rauscht unter einem neu angelegten Metallsteg durch die Pöllatschlucht. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild

Schwangau (dpa/lby) - Eine mehrere Jahre lang geschlossene Schlucht bei Schloss Neuschwanstein ist gleich nach der Wiedereröffnung zur Besucherattraktion geworden. "Über 3000 Personen sind in der ersten Woche durch die Pöllatschlucht gewandert", sagte Hannes Bruckdorfer von der Gemeinde Schwangau (Landkreis Ostallgäu). Mehr als 500 Treppen führen in das Idyll mit zahlreichen kleinen Wasserfällen und dem 30 Meter hohen Pöllat-Wasserfall.

Fünf Jahre lang war der Abgang nach einem Felssturz gesperrt. Geologen und Ingenieure verbesserten in dieser Zeit die Sicherheit. Unter anderem wurde ein Felsüberhang mit einem Gewicht von etwa 1000 Tonnen gesprengt, ein neuer Metallsteg gebaut und ein Fangzaun für bröckelnde Steine errichtet. Um Unfälle durch Steinschläge zu vermeiden, werden künftig die Bewegungen am Felsen mit Messtechnik überwacht. Die Sanierungsarbeiten kosteten mehr eine halbe Millionen Euro.

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