Schlimme Halsverletzungen: Doch keine Tierquälerei!

Zwei Kühe mit seltsamen Verletzungen - was ursprünglich nach Tierquälerei klang, stellt sich nun als gänzlich andere Ursache heraus.
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Ein bislang unbekannter Täter war gleich zweimal nachts in den offenen Kuhstall geschlichen. (Symbolbild)
Oliver Berg/dpa Ein bislang unbekannter Täter war gleich zweimal nachts in den offenen Kuhstall geschlichen. (Symbolbild)

Holzkirchen - Die Rede war von "unglaublicher Tierquälerei": Am vergangenen Freitag meldete die Polizei, dass eine Kuh im Stall eines 49-jährigen Landwirts aus der Lindenstraße in Warngau mit einem Nagel oder Messer "erheblich verletzt" wurde.

Ein bislang unbekannter Täter war den Angaben zufolge nachts in den offenen Stall geschlichen und hatte mit einem Nagel oder Messer das Tier an beiden Halsseiten und dem Rücken erheblich verletzt.

Verletzte Kuh: Landwirt informiert den Tierarzt

Der Landwirt dachte zunächst, dass sich die Kuh möglicherweise an einem spitzen Gegenstand selbst verletzt hatte, ahnte dann aber bereits Böses. Eine knappe Woche später stellt sich nun aber heraus: Es war keine Fremdeinwirkung.

"Die polizeilichen Ermittlungen haben ergeben, dass die Kuh nicht durch einen Unbekannten verletzt wurde", teilen die Beamten mit. Eine Tierärztin habe bestätigt, "dass die Wunden im Hals- und Rückenbereich der beiden Kühe durch einen Ektoparasiten hervorgerufen wurde".

Lesen Sie hier: Ebersberg - Mann fährt gegen Baum und flüchtet in Wald

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