Sanierung von Augsburger Wahrzeichen verzögert sich bis 2028

Während der Arbeiten am Perlachturm in Augsburg wurden Schäden noch aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Wie diese Funde die Sanierung beeinflussen und warum sich die Fertigstellung verschiebt.
dpa |
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Der Perlachturm vor der derzeit laufenden Generalsanierung. Bis der Turm wieder so zu sehen sein wird, wird es mindestens noch zwei Jahre dauern. (Archivbild)
Der Perlachturm vor der derzeit laufenden Generalsanierung. Bis der Turm wieder so zu sehen sein wird, wird es mindestens noch zwei Jahre dauern. (Archivbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Augsburg

Die Sanierung des Augsburger Wahrzeichens Perlachturm wird länger dauern und teurer werden als bislang geplant. Die Bauarbeiten an dem rund 70 Meter hohen historischen Turm neben dem Renaissance-Rathaus sollten ursprünglich bis Herbst 2027 abgeschlossen werden, nun wird Mitte 2028 als Fertigstellung angepeilt. Durch die Verzögerung und weitere Ursachen werde die Sanierung elf statt neun Millionen Euro kosten, teilte die Stadt mit.

Als Gründe für die Verteuerung und Verzögerung nannte die Verwaltung unter anderem die Insolvenz eines der am Bau beteiligten Unternehmen sowie Schäden und Mängel an dem Turm, die erst während der bereits begonnen Sanierung entdeckt wurden. 

Beispielsweise seien Schäden gefunden worden, die bereits im Zweiten Weltkrieg entstanden seien und damals nur mangelhaft oder gar nicht repariert wurden. Augsburg war damals großflächig bombardiert worden, das Rathaus wurde dadurch zu einem großen Teil zerstört.

Der "Perlach" am Rathausplatz ist ein beliebter Aussichtsturm mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte. Im Jahr 989 soll an dem Standort bereits ein 30 Meter hoher Wachturm errichtet worden sein. Später wurde der Turm umgebaut und aufgestockt. Sein heutiges Aussehen erhielt er Anfang des 17. Jahrhunderts. Der Bund hat für die Sanierung des Denkmals mehrere Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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