Säugling stirbt nach schwerer Misshandlung: War es der Vater?

Eine Mutter aus Kaufbeuren findet ihren acht Monate alten Sohn mit schwersten Verletzungen im Bett. Wenige Tage später stirbt das Baby im Krankenhaus. Hat der 21-jährige Vater das Kind so schwer verletzt?
| AZ/dpa
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Der 21-jährige Tatverdächtige sitzt derzeit in Untersuchungshaft. (Symbolbild)
Symbolbild dpa Der 21-jährige Tatverdächtige sitzt derzeit in Untersuchungshaft. (Symbolbild)

Kaufbeuren - Wenige Tage nach einer schweren Misshandlung ist ein acht Monate alter Säugling aus dem schwäbischen Kaufbeuren gestorben. Als dringend tatverdächtig gilt der 21-jährige Vater, der in Untersuchungshaft sitzt. Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft ermitteln gegen ihn wegen eines Tötungsdelikts, wie die Polizei am Montag berichtete.

Der Bub war am Donnerstagabend lebensgefährlich verletzt worden und am Samstag gestorben - an den Folgen massiver Gewalt, wie die Obduktion ergab. Der Vater hat sich laut Polizei zunächst nicht zu Einzelheiten geäußert. Die Ermittler wollen ihn in den kommenden Tagen mit ihren neuen Erkenntnissen konfrontieren.

Mutter findet Sohn schwer verletzt im Bett

Der 21-Jährige Deutsche hatte am Donnerstag gut anderthalb Stunden auf seinen Sohn aufgepasst, obwohl er seit der Trennung von der Mutter nur noch sporadisch bei ihr wohnte. Die Frau war außer Haus. Als sie am Abend zurückkam, lag ihr Sohn schwer verletzt im Bett. Die Frau rief die Polizei.

Das Baby kam in ein Krankenhaus und wurde noch in der Nacht mit einem Rettungshubschrauber in eine andere Klinik verlegt. Der Tatverdächtige wurde im Krankenhaus festgenommen, zudem erging ein Haftbefehl. Laut Polizeibericht war der Mann bei seiner Festnahme aggressiv und stark betrunken.

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