Rückruf: Zwiebelmettwurst könnte Bakterien enthalten

Ganz bestimmte Schinken-Zwiebelmettwurst-Produkte, die bei Aldi Süd verkauft wurden, können Durchfall-Bakterien enthalten. Der Wurst-Hersteller Willms Fleisch hat vor dem Verzehr gewarnt.
dpa |
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Bestimmte Zwiebelmettwurst-Produkte, die bei Aldi Süd verkauft wurden, können Durchfall-Bakterien enthalten. Der Hersteller Willms Fleisch hat sie am Donnerstag zurückgerufen und vor dem Verzehr gewarnt. (Symbolbild)
Bestimmte Zwiebelmettwurst-Produkte, die bei Aldi Süd verkauft wurden, können Durchfall-Bakterien enthalten. Der Hersteller Willms Fleisch hat sie am Donnerstag zurückgerufen und vor dem Verzehr gewarnt. (Symbolbild) © Robert Michael/dpa
Ruppichteroth

Ein Wursthersteller aus Nordrhein-Westfalen hat bestimmte Zwiebelmettwurst-Produkte zurückgerufen, die bei Aldi Süd in Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Teilen von Nordrhein-Westfalen angeboten worden sind. In ihnen sei bei Laboranalysen eine mikrobiologische Verunreinigung mit bestimmten Erregern festgestellt worden, teilte die Willms Fleisch GmbH aus Ruppichteroth mit. 

Es handelt sich um Schinken-Zwiebelmettwurst (200 Gramm) in den drei Sorten "Vespermettwurst", "Klassisch" und "Paprika" mit den Verbrauchsdaten 18.06., 21.06., 22.06., 23.06. und 24.06.2026. Die Rückholung aus dem Handel sei bereits veranlasst worden. "Vom Verzehr der Produkte mit dem angegebenen Verbrauchsdatum wird dringend abgeraten", hieß es. Wer betroffene Produkte zurückbringt, bekommt sein Geld zurück. Andere Produkte von Willms Fleisch oder Schinken-Zwiebelmettwurst mit einem anderen Verbrauchsdatum seien nicht von dem Rückruf betroffen und könnten verzehrt werden, betonte das Unternehmen.

Bei den gefundenen Bakterien handelt es sich um sogenannte STEC/VTEC-Erreger. Eine durch sie ausgelöste Erkrankung äußert sich nach Angaben des Unternehmens meist innerhalb einiger Tage nach der Infektion mit Durchfall und Bauchschmerzen. "Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab", hieß es. Menschen mit schweren oder anhaltenden Symptomen sollten einen Arzt aufsuchen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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