Rosenheim: Vermeintliche Entführung entpuppt sich als Heiratsantrag

Unverhofft werden Polizeibeamte Zeugen eines romantischen Anschlags in einem Waldstück bei Rosenheim.
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Die eintreffenden Polizisten konnten nur noch das "Ja" des "Opfers" feststellen. (Symbolbild)
Die eintreffenden Polizisten konnten nur noch das "Ja" des "Opfers" feststellen. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Rosenheim - Die Nummer hatte sich ein junger Rosenheimer wohl auch deutlich anders vorgestellt: Am Samstag verband er seiner Freundin die Augen und fuhr mit ihr, in bester Absicht, in ein nahegelegenes Waldstück.

In freier Natur wollte er ihr seine Liebe gestehen - und auch gleich um ihre Hand anhalten.

Mit Augenbinde im Stadtverkehr in Rosenheim

Dort allerdings bekam das Pärchen überraschend Besuch: Beamte der Rosenheimer Polizei vergewisserten sich, dass hier kein größeres Gewaltverbrechen in Vollzug war.

Passanten hatten nämlich zuvor den Notruf gewählt, als sie von einem "verdächtig langsam" fahrenden Auto überholt worden waren. Auf dem Fahrersitz nahmen sie den Mann, auf dem Beifahrersitz eine Frau mit einer Augenbinde wahr. Dann bog der Pkw in ein kleines Waldstück in der Seestraße ab - und während der Mann aus dem Auto stieg, ließ er die Frau erst einmal im Wagen zurück.

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Die Szene wirke, so versicherten es die besorgten Mitbürger nach Polizeiangaben, als sei sie entführt worden und werde gegen ihren Willen im Auto festgehalten.

Als die Beamten dann kurz nach dem zwischenzeitlich erfolgreich vorgebrachten Heiratsantrag in der Seestraße dazustießen, konnten sie nur noch das "Ja" des "Opfers" feststellen - und dem Paar alles Gute wünschen.

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