Rosenheim: Temposünder will Blitzer mit Benzin abfackeln

Wenig einsichtig zeigte sich ein Temposünder in Rosenheim: Der Mann war 140 Stundenkilometer zu schnell unterwegs gewesen und dabei geblitzt worden. Daraufhin wollte er kurzerhand die Blitzeranlage in Brand stecken.
| dpa
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Der Mann wurde dabei erwischt, wie er an dem Blitzer-Anhänger herumwerkelte. (Symbolbild)
Bernd von Jutrczenka/dpa Der Mann wurde dabei erwischt, wie er an dem Blitzer-Anhänger herumwerkelte. (Symbolbild)

Rosenheim - Um ein Bußgeld wegen zu schnellen Fahrens zu vermeiden, hat ein Autofahrer eine Blitzeranlage mit einem Akkubohrer bearbeitet und wollte sie anschließend in Brand setzen. Der 54-Jährige war in der Nacht zu Samstag auf der Autobahn 93 in Richtung Rosenheim mit über 200 Kilometer pro Stunde unterwegs, als er geblitzt wurde, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte. An der Stelle waren 60 Kilometer pro Stunde erlaubt. Er beschädigte nach den Angaben daraufhin die Außenwand des Anhängers, in dem der Blitzer stand, mit einem Akkubohrer. Anschließend wollte er demnach Benzin in den Innenraum füllen und dieses entzünden.

Die Blitzer-Aufnahme kann noch verwertet werden

Da die Anlage regelmäßig kontrolliert wird, wurde der Mann noch bei seinem Versuch durch eine Streifenbesatzung der Polizei festgenommen. Das Benzin wurde sichergestellt. Der angerichtete Schaden liegt bei etwa 1.500 Euro. Sämtliche Ergebnisse der Geschwindigkeitsüberwachung können nach den Angaben ausgewertet werden. Somit werden den Fahrer neben den Folgen der begangenen Straftat auch die eines Geschwindigkeitsverstoßes treffen.

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