Rosenheim macht Schluss mit Liebesschlössern: Gefahr

Rosenheim (dpa/lby) - Vorhängeschlösser an Brücken sollen ewige Liebe symbolisieren - doch weil in Rosenheim enttäuschte Verlassene diese oft gewaltsam entfernen, lässt die Stadt nun 700 Schlösser im Mangfallpark abmontieren. Das Rathaus nannte am Freitag Sicherheitsgründe.
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Ein Liebesschloss mit der Aufschrift "Liebe" hängt am Geländer einer Brücke, die über die Isar führt. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild
dpa Ein Liebesschloss mit der Aufschrift "Liebe" hängt am Geländer einer Brücke, die über die Isar führt. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archivbild

Rosenheim (dpa/lby) - Vorhängeschlösser an Brücken sollen ewige Liebe symbolisieren - doch weil in Rosenheim enttäuschte Verlassene diese oft gewaltsam entfernen, lässt die Stadt nun 700 Schlösser im Mangfallpark abmontieren. Das Rathaus nannte am Freitag Sicherheitsgründe. Die Stahlspanndrähte der Brückengeländer können mit Bolzenschneidern und Drahtscheren leicht zerschnitten werden. Dadurch entstehen scharfkantige Drahtenden, die laut Stadt eine Verletzungsgefahr für Kinder und Tiere darstellen.

Künftig dürfen keine Schlösser mehr angebracht werden. Doch ganz herzlos will sich die Stadt nicht zeigen: Derzeit wird nach einem anderen Ort gesucht, an dem die Liebessymbole angebracht werden können - bestenfalls für immer. Auch andere Kommunen haben das Anbringen der Vorhängeschlösser an Brücken verboten. Häufig genannte Gründe sind das Gewicht, das die Statik beeinträchtigt, und die Rostbildung. Denn auch wenn die Liebe nicht rosten sollte - die Metallschlösser tun dies nach einigen Jahren garantiert, was das Verrosten stählerner Brückenteile beschleunigt.

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