Roboterbauer Kuka: Ordentlicher Start ins Geschäftsjahr

Nach den schwachen Geschäftszahlen im vergangenen Jahr hat der Roboterbauer Kuka im ersten Quartal 2019 ein deutliches Ergebnisplus erzielt. Der Nachsteuergewinn kletterte in dem Dreimonatszeitraum um mehr als die Hälfte auf 15 Millionen Euro, wie das Augsburger Unternehmen am Montag mitteilte.
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Die Karosserie für einen VW Passat wird von Robotern zusammengefügt. Foto: Jörg Sarbach/Archivbild
dpa Die Karosserie für einen VW Passat wird von Robotern zusammengefügt. Foto: Jörg Sarbach/Archivbild

Augsburg - Nach den schwachen Geschäftszahlen im vergangenen Jahr hat der Roboterbauer Kuka im ersten Quartal 2019 ein deutliches Ergebnisplus erzielt. Der Nachsteuergewinn kletterte in dem Dreimonatszeitraum um mehr als die Hälfte auf 15 Millionen Euro, wie das Augsburger Unternehmen am Montag mitteilte. Der Umsatz blieb mit 738 Millionen Euro allerdings ebenso wie der Auftragseingang mit 895 Millionen Euro knapp unter dem Wert des ersten Quartals 2018.

Im vergangenen Jahr musste Kuka mehrfach seine Ziele zurückschrauben, Vorstandschef Peter Mohnen sprach von einem "nicht zufriedenstellenden" Ergebnis. Bis 2021 will das Unternehmen deswegen 300 Millionen Euro einsparen, bereits in diesem Jahr werden in Augsburg 350 von 4000 Stellen gestrichen.

So will Kuka 2019 den Jahresumsatz von 3,2 auf 3,3 Milliarden Euro erhöhen, der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll sich auf etwa 115 Millionen Euro mehr als verdreifachen. "Wir rechnen aufgrund unserer Markterwartungen mit einer weiteren Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte", sagte Mohnen. Kuka gehört mehrheitlich dem chinesischen Midea-Konzern.

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