Richter vor Liga-Neustart: "Einfach alles raushauen"

Marco Richter vom FC Augsburg betrachtet den Neustart der Fußball-Bundesliga auch als mentale Herausforderung. "Ich glaube, dass der, der hier am besten aus der schwierigen Situation ohne Ausreden herauskommt, am Ende seine Punkte haben und dann vor allem in der Liga bleiben wird", sagte der Offensivspieler der Sportredaktion des Bayerischen Rundfunks bei Instagram-Live.
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Augsburgs Marco Richter spielt den Ball. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild
dpa Augsburgs Marco Richter spielt den Ball. Foto: Stefan Puchner/dpa/Archivbild

Augsburg - Marco Richter vom FC Augsburg betrachtet den Neustart der Fußball-Bundesliga auch als mentale Herausforderung. "Ich glaube, dass der, der hier am besten aus der schwierigen Situation ohne Ausreden herauskommt, am Ende seine Punkte haben und dann vor allem in der Liga bleiben wird", sagte der Offensivspieler der Sportredaktion des Bayerischen Rundfunks bei Instagram-Live. "Dann zählt, wer es mehr will und wer die Situation komplett annimmt, auch ohne Fans. Man muss einfach alles raushauen." Trainer Heiko Herrlich, der Nachfolger von Martin Schmidt, steht am kommenden Samstag im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg vor seinem FCA-Debüt.

Der 22-jährige Richter berichtete, dass es schwierig gewesen sei, in größeren Gruppen wieder den Rhythmus aufzunehmen. "Auch das erste Mal Elf gegen Elf - es ist einfach merkwürdig, es ist komisch und jetzt wieder voll im Saft zu sein für das Wochenende. Da wird man sehen, welche Mannschaft sich am besten vorbereitet hat in den ein, zwei Wochen, wo es wieder zur Sache gegangen ist", sagte Richter. "Am Wochenende geht es endlich wieder los, da muss jeder auf den Punkt da sein und darauf kommt es dann auch an."

Auch der Tabellen-14. muss für eine Quarantäne-Maßnahme vor dem Re-Start gegen Wolfsburg eine Woche ins Hotel. "Die Woche komplett eingesperrt, sag ich jetzt mal, nur zum Trainingsplatz und zurück", schilderte es Richter. "Aber das sind die Richtlinien, an die müssen und wollen wir uns halten. Wir wollen, dass es weitergeht - dafür nehmen wir das auf jeden Fall in Kauf."

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