Reparaturen nach mutmaßlicher Sabotage

Nach mutmaßlichen Sabotageakten auf die Stromversorgung in der Oberpfalz ist zumindest für einen Teilbereich klar, wie hoch der Schaden ausgefallen ist.
dpa |
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Das LKA ermittelt nach der mutmaßlichen Sabotage am Pfaffensteiner Wehr bei Regensburg. (Symbolbild)
Das LKA ermittelt nach der mutmaßlichen Sabotage am Pfaffensteiner Wehr bei Regensburg. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa
Regensburg/Nürnberg

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag im Bereich Regensburg ist am Pfaffensteiner Wehr an der Donau ein Sachschaden von etwa 240.000 Euro entstanden. Durch den Brand seien Energie- und Datenversorgungsleitungen nahezu vollständig zerstört worden, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Nürnberg mit. Zudem seien Kabeltrassen und Entwässerungseinrichtungen des Bauwerks erheblich beschädigt worden.

Deshalb sind aktuell Freizeiteinrichtungen in diesem Bereich gesperrt. Die Sportbootschleuse, die Bootsrutsche und der Geh- und Radweg am Wehr können bis auf weiteres nicht genutzt werden.

Das passierte in der Nacht zum 8. Juni 

Hintergrund sind Vorfälle aus der Nacht vom 7. auf den 8. Juni. Zunächst gelangten Unbekannte an einen Strommast bei Pentling. Sie versuchten, dort mit einem Brandsatz ein Feuer zu legen, was aber scheiterte. Wenige Stunden später setzten Täter in einem Lüftungsschacht am Pfaffensteiner Wehr an der Donau mehrere Kabel in Brand.

Die Ermittlungen führt den Angaben zufolge das Landeskriminalamt in Abstimmung mit der Generalstaatsanwaltschaft München. Es steht ein extremistischer Hintergrund im Raum.

Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt weiter mitteilte, sind die betroffenen Anlagen am Wehr gerade in den Sommermonaten bei Freizeit- und Wassersportlern beliebt. Der Geh- und Radweg im Bereich der Brückenunterführung sei zudem eine wichtige Verbindung für Fußgänger und Radfahrer. Man gehe von vier bis sechs Wochen aus, bis die Schäden repariert sind.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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