Rentnerin in Raubling erstochen - Haftbefehl gegen Lebensgefährten

Nach dem gewaltsamen Tod einer Rentnerin im oberbayerischen Raubling (Landkreis Rosenheim) ist gegen deren Lebensgefährten Haftbefehl ergangen.
dpa |
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Raubling - Der 81-Jährige befinde sich wegen Selbstmordgefahr allerdings noch in einer psychiatrischen Klinik, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Erst nach medizinischer Behandlung werde der mutmaßliche Täter zur Untersuchungshaft ins Gefängnis gebracht.

Polizei geht von Beziehungstat aus

Der Mann hatte sich am Montagmorgen widerstandslos festnehmen lassen, nachdem seine 75 Jahre alte Lebensgefährtin mit Messerstichen in der gemeinsamen Wohnung des Paares entdeckt worden war (AZ berichtete). Die genaue Todesursache soll durch eine Obduktion der Leiche festgestellt werden. Die Polizei spricht von einer klassischen Beziehungstat.

Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung hatte es in den frühen Morgenstunden des zweiten Weihnachtsfeiertages einen heftigen Streit des Paares in dem Mehrfamilienhaus gegeben. Einer Nachbarin schilderte der 81-Jährige vor der Festnahme, seine Lebensgefährtin habe sich geweigert, den Arzt zu rufen, obwohl er über Schmerzen geklagt habe. Stattdessen sagte die Frau laut dem Bericht: "Mach' ich nicht, bring' mich doch um." Daraufhin habe der Mann zugestochen.

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