Rentner muss nach Mord an Ehefrau ins Gefängnis

Ein Mittsechziger ersticht seine Ehefrau - laut Urteil auch aus Verzweiflung. Jetzt muss er hinter Gitter.
dpa |
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Nach dem Mord an seiner Ehefrau muss ein Rentner ins Gefängnis. Das Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilte ihn zu neun Jahren Haft.
Nach dem Mord an seiner Ehefrau muss ein Rentner ins Gefängnis. Das Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilte ihn zu neun Jahren Haft. © Daniel Karmann/dpa
Nürnberg

Ein Rentner aus Nürnberg ist zu neun Jahren Haft verurteilt worden, weil er seine Ehefrau heimtückisch mit einem Küchenmesser erstochen hat. Die Schwurgerichtskammer am Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilte den Mann wegen Mordes. 

Die Frau habe nicht mit einem Gewaltausbruch ihres Ehemannes rechnen können und sei deshalb arg- und wehrlos gewesen, hieß es zur Begründung. Auslöser für die Tat sei die Verzweiflung des Angeklagten gewesen. Zum Zeitpunkt der Tat war der damals 65 Jahre alte Rentner nach dem Gutachten eines Psychiaters vermindert schuldfähig, die Tat sei ein "Affektdurchbruch" gewesen. Das Gericht berücksichtigte dies schuldmindernd. 

Im Laufe der Hauptverhandlung war deutlich geworden, dass der Mann offenbar von seiner Frau nicht nur jahrelang betrogen, sondern auch massiv gedemütigt wurde. Der Mann habe aus Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung gehandelt, hieß es im Urteil.

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