Remis im Nachholspiel: Fürth hält Dresden auf Distanz

Die SpVgg Greuther Fürth holt gegen Dynamo Dresden im Nachholspiel des 25. Spieltags einen Punkt. Die Leistungssteigerung der Franken nach der Pause ist zu wenig.
| dpa
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Der Fürther Daniel Keita-Ruel (l) kämpft mit Jannis Nikolaou von Dynamo Dresden um den Ball. Foto: Daniel Karmann
dpa Der Fürther Daniel Keita-Ruel (l) kämpft mit Jannis Nikolaou von Dynamo Dresden um den Ball. Foto: Daniel Karmann

Fürth (dpa/lby) - Die SpVgg Greuther Fürth hat Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga auf Distanz gehalten. Im Nachholspiel des 25. Spieltags trennten sich beide Mannschaften am Donnerstagabend mit 0:0. Vor 12 590 Zuschauern wäre ein Sieg der Fürther nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte nicht unverdient gewesen. Vier Tage nach dem 2:2 gegen Arminia Bielefeld, als das Team von Trainer Stefan Leitl einen 2:0-Vorsprung verspielte, blieb es bei einem Zähler. Die Dresdner sind indes auch in der vierten Partie unter ihrem neuen Coach Cristian Fiel ungeschlagen. In der Tabelle liegen die Fürther mit 34 Zählern weiter zwei Punkte vor Dynamo im gesicherten Mittelfeld.

Die Neuansetzung der Begegnung vom 25. Spieltag war notwendig geworden, nachdem das Spiel wegen orkanartiger Windböen und daraus resultierender Sicherheitsbedenken abgesagt wurde. Als es nun losging, hatten die Fürther erstmal erhebliche Probleme im Spielaufbau, da die Dresdner den Rivalen schon in der eigenen Hälfte attackierten. Gegen die dichte Dynamo-Defensive kam David Atanga auf der rechten Offensivseite kaum zum Zug, auf der Gegenseite gelang das David Raum zumindest vereinzelt.

Nach einem Fernschuss aus rund 26 Metern von Paul Seguin (21. Minute) war es Raum, der gefährlich in den Dresdner Strafraum flankte. Stoßstürmer Daniel Keita-Ruel (26.) kam jedoch einen Tick zu spät. Rund zehn Minuten danach landete eine Bogenlampe von Julian Green auf der Latte.

Die Dresdner mussten kurzfristig auf Jannik Müller in der Abwehr verzichten, der beim Aufwärmen über leichte Probleme im linken Oberschenkel klagte. Dafür startete Jannis Nikolaou. So sicher ihre Defensive stand, so wirkungslos waren die Gäste im Vorwärtsgang. Mit einem gerechten 0:0 ging es in die Pause.

Fürths Torwart Sascha Burchert parierte kurz nach der Halbzeit einen Schuss von Lucas Röser (50.). Die Franken traten aber insgesamt deutlich entschlossener auf, setzten die Dresdner früher unter Druck und kamen zu mehr Abschlüssen. In der 61. Minute veredelte Kapitän Marco Caligiuri von der Strafraumgrenze fast einen Konter, er traf allerdings nur den linken Pfosten.

Die Fürther, die am Sonntag den SV Darmstadt empfangen, hatten ihren Kontrahenten durchaus weiter im Griff, der entscheidende Pass in die Tiefe kam jedoch nicht an. Green (75.) fasste sich kurz vor seiner Einwechslung nochmal ein Herz, Dresdens Torwart Markus Schubert war aber auf dem Posten. Auf der Gegenseite strich ein Schuss von Erich Berko (79.) am linken Außenpfosten vorbei.

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