Reichhart will offiziell als Verkehrsminister zurücktreten

München (dpa/lby) - Zum Start des neuen Monats verliert Bayerns Kabinett seinen Bau- und Verkehrsminister. Der bisherige Amtsinhaber Hans Reichhart (CSU) hatte Mitte Januar angekündigt, seinen Kabinettsposten am 1.
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Hans Reichhart nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archiv
dpa Hans Reichhart nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Peter Kneffel/dpa/Archiv

München (dpa/lby) - Zum Start des neuen Monats verliert Bayerns Kabinett seinen Bau- und Verkehrsminister. Der bisherige Amtsinhaber Hans Reichhart (CSU) hatte Mitte Januar angekündigt, seinen Kabinettsposten am 1. Februar zurückgeben zu wollen. Der 37-Jährige verlässt den Ministerrat auf eigenen Wunsch, weil er sich am 15. März bei der Kommunalwahl in seinem schwäbischen Heimatlandkreis Günzburg um den Posten des Landrats bewirbt.

Bis zum 6. Februar muss das Ministerium dann kommissarisch von Finanz- und Heimatminister Albert Füracker geführt werden. Dann will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Landtag die bisherige Sozialministerin Kerstin Schreyer zu Reichharts Nachfolgerin berufen. Ihr wiederum folgt die bisherige Sozialstaatssekretärin Carolina Trautner (alle CSU). Komplettiert wird das Kabinett durch Klaus Holetschek, der künftig Staatssekretär im Bau- und Verkehrsministerium ist.

Reichharts Ernennung zum Verkehrsminister war nach der Landtagswahl 2018 eine der ganz großen Überraschungen in der Regierungsmannschaft von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gewesen. Reichhart galt zwar immer als großes Talent in der Partei, wegen des schlechten Abschneidens der CSU bei der Wahl hatte der frühere Chef der bayerischen Jungen Union aber den Wiedereinzug in den Landtag verpasst.

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