Regierung erhöht Bußgeld für Betriebe bei Corona-Verstößen

München (dpa/lby) - Nach der Corona-Masseninfektion auf einem Gemüsehof in Niederbayern hat die bayerische Staatsregierung das Bußgeld für Betriebe verfünffacht. Bei Verstößen gegen Hygieneauflagen werden künftig 25 000 Euro statt bislang 5000 Euro fällig, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag ankündigte.
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Desinfektionsmittel, Mundschutz und Einmalhandschuhe. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa/Symbolbild
dpa Desinfektionsmittel, Mundschutz und Einmalhandschuhe. Foto: Barbara Gindl/APA/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Nach der Corona-Masseninfektion auf einem Gemüsehof in Niederbayern hat die bayerische Staatsregierung das Bußgeld für Betriebe verfünffacht. Bei Verstößen gegen Hygieneauflagen werden künftig 25 000 Euro statt bislang 5000 Euro fällig, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag ankündigte. Als weitere Konsequenz aus dem aktuellen Fall in Mamming (Landkreis Dingolfing-Landau) sollen während der Erntezeit landwirtschaftliche Betriebe in kürzeren Intervallen als bisher geprüft, das sei Tag und Nacht unangemeldet möglich, sagte Söder. Zudem sollten alle Saisonarbeiter in Bayern auf Corona getestet werden.

Auf einem großen Gemüsebauernhof in Mamming waren mehr als 170 Erntehelfer bei einer Reihenuntersuchung positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Fast 500 Menschen stehen dort nun unter Quarantäne und dürfen den Betrieb nicht mehr verlassen.

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