Regensburg nicht wieder zum HSV-Schreck: "Alles probiert"

Ein Überraschungscoup wie beim 5:0 der Vorsaison gelingt dem Jahn bei der Rückkehr ins Hamburger Volksparkstadion nicht. Dennoch wird das 1:2 als Fortschritt bewertet. Zum Saisonziel fehlen noch acht Punkte.
| dpa
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Regensburgs Trainer Mersad Selimbegovic. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild
dpa Regensburgs Trainer Mersad Selimbegovic. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa/Archivbild

Hamburg (dpa/lby) - Diesmal wurden die Fußball-Profis des SSV Jahn Regensburg nicht wieder zum Schrecken des großen Hamburger SV. Die Oberpfälzer unterlagen am Samstag bei dem Aufstiegsaspiranten unnötig mit 1:2 (1:1) und verpassten damit in der 2. Fußball-Bundesliga einen neuerlichen Überraschungscoup bei den Hanseaten. Der HSV musste vor 41 317 Zuschauern bis zur letzten Sekunde der acht Minuten dauernden Nachspielzeit um den knappen Erfolg bangen.

Jahn-Coach Mersad Selimbegovic bedauerte den verpassten Punktgewinn. "Wir haben alles probiert und waren des öfteren ganz nah dran am erneuten Ausgleich. Ein 2:2 wäre in meinen Augen durchaus verdient gewesen", kommentierte er. In den drei HSV-Duellen zuvor hatten die Regensburger neben einem Unentschieden zwei Siege verbucht, darunter ein fulminantes 5:0 in der vergangenen Saison im Volksparkstadion.

Timo Letschert brachte die Gastgeber in der 24. Minute in Führung. Jahn-Kapitän Marco Grüttner glich noch vor der Pause aus (40.). Aaron Hunt erzielte kurz nach der Pause das Siegtor für den HSV (51.).

Für die ebenbürtigen Regensburger weist die Tendenz der Ergebnisse in der 2. Liga abwärts; es war die dritte Niederlage nacheinander. Aber die in Hamburg durfte positiver eingeordnet werden. "Ich glaube, dass ein Punkt verdient gewesen wäre. Auf der Leistung können wir aufbauen", sagte Torschütze Grüttner.

Die Gastgeber lieferten spielerisch eine dürftige Vorstellung ab. Nach den Niederlagen gegen den Stadtnachbarn FC St. Pauli (0:2) und bei Erzgebirge Aue (0:3) wirkte das Team von Trainer Dieter Hecking verunsichert. Es erarbeitete sich trotzdem den wichtigen Heimsieg.

Das erste Hamburger Tor entsprang einer Standardsituation. Ein Freistoß von Louis Schaub prallte vom Pfosten auf den Kopf von Letschert, der erfolgreich war. Mit einem abgefälschten Schuss aus halblinker Position glich Grüttner für den couragierten Jahn aus.

Kurz nach der Pause wurde das vermeintliche 2:1 für Regensburg durch Jann George wegen eines Fouls in der Entstehung nicht anerkannt. So jubelte am Ende doch der HSV: Kapitän Hunt verwertete im Strafraum eine präzise Vorlage von Außenverteidiger Tim Leibold. "Wir waren in der Situation unachtsam und wurden bestraft", sagte Grüttner. "Aber im Vergleich zu den letzten Spielen war das ein Fortschritt. Unser Ziel bleiben 40 Punkte, da fehlen uns noch acht. Wir haben noch neun Spiele, wo wir alles raushauen müssen."

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