Referee Ittrich räumt nach VAR-Diskussion Fehler ein

Ein Elfmeter beim Sieg des FSV Mainz 05 gegen den FC Augsburg sorgt für hitzige Debatten um den Video-Assistenten. Der Schiedsrichter ist mit seiner Entscheidung "überhaupt nicht zufrieden".
dpa |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Schiedsrichter Patrick Ittrich hat eine Fehlentscheidung beim Spiel FSV Mainz 05 gegen FC Augsburg eingeräumt. (Archivbild)
Schiedsrichter Patrick Ittrich hat eine Fehlentscheidung beim Spiel FSV Mainz 05 gegen FC Augsburg eingeräumt. (Archivbild) © Uwe Anspach/dpa
München

Schiedsrichter Patrick Ittrich hat den äußerst fragwürdigen Elfmeter beim Bundesligaspiel des FSV Mainz 05 gegen FC Augsburg (2:0) indirekt als Fehlentscheidung bezeichnet. "Als ich die Bilder angesehen habe, ist mir schnell bewusst geworden, dass sie nicht zu dem passen, was ich wahrgenommen habe. Da haben wir keine Argumente mehr. Natürlich bin ich überhaupt nicht zufrieden damit", sagte Ittrich im "Doppelpass" bei Sport1 und ergänzte: "Ich kann den Frust des FC Augsburg verstehen."

Ittrich hatte nach einem Strafraumduell zwischen Elvis Rexhbecaj und dem Mainzer Stefan Bell auf Strafstoß entschieden, der auch nach minutenlanger Überprüfung des VAR Bestand hatte. "Ich hatte Kontakt mit dem Video-Assistenten, weil es so lange gedauert hat. Er hat mir gesagt, dass sie nicht auflösen können, ob es einen Kontakt gegeben hat oder nicht", berichtete Ittrich.

Im Nachgang räumte er ein: "In diesem Moment habe ich mich schon gefragt, ob ich nicht selbst rausgehen sollte, um mir die Szene anzuschauen. Allerdings war die Frage, ob mir der Videobeweis die Bilder liefern könnte, um überzeugt zu sein. Das wurde verneint. Deswegen bin ich nicht rausgegangen. Vielleicht hätte ich es selbst initiieren sollen."

Unverständnis beim FCA

Augsburgs Trainer Manuel Baum hatte nach dem Abpfiff die Entscheidung heftig kritisiert. "Man sieht in keinem Bild eine Berührung, da bewegt sich nicht einmal ein Stutzen. Man sieht nur einen Spieler, der hinfällt. Da wäre es das Mindeste gewesen, dass der Schiedsrichter rausgeschickt wird, um sich das selbst anzuschauen", hatte Baum gesagt. Aus seiner Sicht sei es "aberwitzig, dass ein nicht sichtbarer Kontakt dazu führt, dass die Entscheidung bestehen bleibt".

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen
lädt ... nicht eingeloggt
 
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.