Rechnungshof: Keine "Auffälligkeiten" an weiteren Unis

München (dpa/lby) - Nach Bekanntwerden von Verschwendungsvorwürfen gegen die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München gibt der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) für andere Hochschulen im Freistaat Entwarnung. "Derartige Auffälligkeiten sind an keiner der geprüften Hochschulen festgestellt worden", teilte ein ORH-Sprecher am Freitag mit.
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Blick auf das Gebäude des Bayerischen Obersten Rechnungshofes (ORH). Foto: picture alliance/dpa/Archivbild
dpa Blick auf das Gebäude des Bayerischen Obersten Rechnungshofes (ORH). Foto: picture alliance/dpa/Archivbild

München (dpa/lby) - Nach Bekanntwerden von Verschwendungsvorwürfen gegen die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München gibt der Bayerische Oberste Rechnungshof (ORH) für andere Hochschulen im Freistaat Entwarnung. "Derartige Auffälligkeiten sind an keiner der geprüften Hochschulen festgestellt worden", teilte ein ORH-Sprecher am Freitag mit.

In einem bislang unveröffentlichten Prüfungsbericht aus dem Jahr 2018 prangert der Rechnungshof die LMU wegen Verschwendung an, moniert beispielsweise Taxikosten von 64 000 Euro für einen einzigen Mitarbeiter und Tausende Euro für eine interne Fortbildung in Venedig. Die Universität weist Vorwürfe der Verschwendung von Steuergeld zurück und betont, sie sehe weder "straf- noch dienstrechtlichen Handlungsbedarf" gegen Mitarbeiter.

Im Rahmen dieses Berichts hatte der ORH nach eigenen Angaben auch weitere Hochschulen in Bayern unter die Lupe genommen.

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