Rauchmelderpflicht für Sternsinger kein großes Problem

München (dpa/lby) - Seit einem Jahr müssen in Wohnungen und Häusern im Freistaat Rauchmelder angebracht sein - für die Sternsinger mit ihren Weihrauchfässern ist das aber kein großes Problem. Hatte das Jugendamt des Erzbistums München-Freising im vergangenen Jahr noch vor Fehlalarmen wegen des Rauchs gewarnt, scheint der Konflikt zwischen dem staatlich verordneten Brandschutz und der katholischen Tradition ausgeblieben zu sein.
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Sternsinger ziehen durch die Innenstadt. Foto: Harald Tittel/Archiv
dpa Sternsinger ziehen durch die Innenstadt. Foto: Harald Tittel/Archiv

München (dpa/lby) - Seit einem Jahr müssen in Wohnungen und Häusern im Freistaat Rauchmelder angebracht sein - für die Sternsinger mit ihren Weihrauchfässern ist das aber kein großes Problem. Hatte das Jugendamt des Erzbistums München-Freising im vergangenen Jahr noch vor Fehlalarmen wegen des Rauchs gewarnt, scheint der Konflikt zwischen dem staatlich verordneten Brandschutz und der katholischen Tradition ausgeblieben zu sein. Ihm seien keine Fälle bekannt, sagte ein Sprecher des mitgliederstärksten bayerischen Bistums in München. Die Kinder und Jugendlichen blieben vor der Haustür stehen und so steige der Weihrauch gar nicht bis zu den Meldern in den Wohnräumen.

Es könne natürlich schon passieren, hieß aus dem Erzbistum Bamberg. Vorfälle waren einem Sprecher des kirchlichen Jugendamts aber nicht bekannt. Vor dem Besuch der Sternsinger aus dem fränkischen Bistum bei Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatten die Verantwortlichen noch Sorge, dass der Weihrauch einen Alarm auslösen könnte. In der Staatskanzlei habe aber kein Rauchmelder angeschlagen, so der Sprecher.

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