Rational bekommt Corona-Folgen stark zu spüren

Der Großküchenausrüster Rational traut sich wegen der Corona-Krise weiterhin keinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr zu. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten sehe sich das Unternehmen auch jetzt noch nicht in der Lage, eine Prognose abzugeben, teilte der im MDax notierte Konzern am Donnerstag in Landsberg am Lech bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal mit.
| dpa
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Landsberg am Lech - Der Großküchenausrüster Rational traut sich wegen der Corona-Krise weiterhin keinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr zu. Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten sehe sich das Unternehmen auch jetzt noch nicht in der Lage, eine Prognose abzugeben, teilte der im MDax notierte Konzern am Donnerstag in Landsberg am Lech bei der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal mit.

Rational bekam die Auswirkungen der Pandemie in allen Regionen der Welt wie erwartet deutlich zu spüren. Umsatz, operatives Ergebnis und Auftragseingang waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum klar rückläufig. Während die Erlöse um 43 Prozent auf 116,8 Millionen Euro zurückgingen, brach das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit nur noch 1,6 Millionen Euro fast komplett ein und lag somit nur knapp vor der Verlustzone. Im Vorjahr hatte noch ein Plus von 51,5 Millionen Euro zu Buche gestanden. Damit lag Rational allerdings bei beiden Werten über den Erwartungen der Analysten, die mit noch weniger gerechnet hatten.

Weil Restaurants und Hotels in vielen Ländern wegen der Pandemie schließen mussten oder nur eingeschränkt wirtschaften konnten, waren zahlreiche Rational-Kunden und damit auch das Unternehmen selbst stark betroffen. Die Investitionsbereitschaft der Kunden sei teils erheblich beeinträchtig gewesen, hieß es.

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