Rast nach DTM-Ausstieg: Für Rennfahrer "Worst-Case-Szenario"

Nach dem überraschenden DTM-Ausstieg von Audi hat sich der Champion Rene Rast erschüttert gezeigt. "Das ist für den aktiven Rennfahrer natürlich das Worst-Case-Szenario gewesen.
| dpa
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Ingolstadt - Nach dem überraschenden DTM-Ausstieg von Audi hat sich der Champion Rene Rast erschüttert gezeigt. "Das ist für den aktiven Rennfahrer natürlich das Worst-Case-Szenario gewesen. So eine Nachricht hört man nicht gerne", sagte der 33 Jahre alte Audi-Pilot im Videoportal Twitch. "Ich bin nicht der Typ, der den Kopf in den Sand steckt und sagt: Ich gebe auf oder der Untergang naht." Rast habe selber die Einstellung, dass man aus Krisen wieder gestärkt herauskomme. Man könne persönlich daran wachsen.

Audi hatte am Montag seinen DTM-Ausstieg nach der Saison 2020 bekannt gegeben. Der Autobauer richtet sein Motorsport-Programm neu aus und will künftig vor allem auf die vollelektrische Rennserie Formel E setzen. Dem Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) droht damit das Aus. Neben Audi ist für diese Saison nur noch BMW als Hersteller dabei.

Die Entscheidung von Audi bedeute nicht, "dass meine Motorsportkarriere beendet ist", sagte der zweimalige DTM-Champion Rast. Auch wenn die DTM "immer ein Teil meines Lebens" war. 2003/04 war er erstmals im DTM-Umfeld aufgetreten. Rast kann sich künftig zum Beispiel ein Engagement in der Formel E vorstellen.

Die DTM hofft in der Corona-Krise noch auf Rennen in diesem Jahr. Der Saisonauftakt war zuletzt für den 10. bis 12. Juli auf dem Norisring vorgesehen.

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