Radprofi Steinhauser wechselt zu Red Bull

Es ist offiziell: Radprofi Georg Steinhauser wechselt zum deutschen Red-Bull-Team. Der Profi aus dem Allgäu will an seinen großen Erfolg aus dem Jahr 2024 anknüpfen.
dpa |
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Georg Steinhauser im Weißen Trikot bei Paris-Nizza. (Archivbild)
Georg Steinhauser im Weißen Trikot bei Paris-Nizza. (Archivbild) © Anne-Christine Poujoulat/AFP/dpa
Kufstein

Das deutsche Radsport-Team Red Bull hat den Wechsel von Radprofi Georg Steinhauser zum Team offiziell bekanntgegeben. Der 24-Jährige unterschrieb einen mehrjährigen Vertrag und wird ab der kommenden Saison für den Radrennstall fahren, teilte das Team mit. 

"Georg vereint Klettertalent, Rennintelligenz und eine offensive Mentalität. Er hat sich seinen Erfolg in den letzten Jahren hart erarbeitet, und wir sind überzeugt, dass er sein volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat", wurde Sportchef Zak Dempster zitiert.

Im Red-Bull-Team trifft er auf Olympiasieger Remco Evenepoel aus Belgien und den deutschen Rad-Star Florian Lipowitz, der im vergangenen Jahr den dritten Gesamtrang bei der Tour de France gefeiert hatte. Lipowitz und Steinhauser kennen sich aus der Vergangenheit, da sie laut Mitteilung zwei Jahre gemeinsam fuhren, bevor einer der beiden Profis wurde. 

2024 Giro-Etappenerfolg

Vier Jahre fuhr der Sohn von Jan Ullrichs ehemaligem Teamkollegen Tobias Steinhauser für das US-Team EF Education-EasyPost. In diesem Sommer gab Steinhauser sein Debüt bei der Tour de France. Dort war er Helfer des Ecuadorianers Richard Carapaz, der bei der 113 Ausgabe zwei Etappen gewann.

Seinen größten Erfolg feierte der im Allgäu geborene Profi 2024, als er am Passo Brocon die 17. Etappe des Giro d'Italia gewann. Bei der Rundfahrt Paris-Nizza wurde Steinhauser in diesem Jahr Gesamtdritter und holte das Weiße Trikot für den besten Jungprofi. 2025 war der Allgäuer von einer lange unentdeckten Borreliose-Infektion infolge eines Zeckenbisses zurückgeworfen worden.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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