Radioaktive Ladung schlecht gesichert - Transport gestoppt

Polizisten kontrollieren einen Spezialtransporter mit potenziell gefährlicher Fracht. Was sie dabei entdecken, führt zum sofortigen Stopp.
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Bei einer Kontrolle stoppte die Polizei einen Transport mit radioaktivem Material. (Symbolbild)
Bei einer Kontrolle stoppte die Polizei einen Transport mit radioaktivem Material. (Symbolbild) © Jan Woitas/dpa
Flintsbach am Inn

Die Polizei hat einen nicht genehmigten und schlecht gesicherten Transport von radioaktivem Material gestoppt. Die Beamten stellten bei einer Kontrolle auf einem Rastplatz der Autobahn 93 bei Flintsbach am Inn vier Pakete des medizinisch genutzten Stoffs Lutetium-177 fest, wie sie mitteilten. Das radioaktive Isotop, das in der Krebstherapie genutzt wird, wurde allerdings ohne eine laut Polizei notwendige Genehmigung des Landesamts für Umwelt befördert. Zudem sei die "wertvolle und potenziell gefährliche Fracht" nicht ausreichend gesichert gewesen.

Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Spedition schickte einen Ersatzfahrer, der den Transport dann mit ordnungsgemäß gesicherter Ladung fortsetzte. Gegen den ersten Fahrer, die Spedition und den Verlader der aus Italien kommenden Fracht wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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