Prozess: Wer zahlt für Pferdetritt?

München (dpa/lby) - Ein Pferdetritt beschäftigt das Landgericht München I. Eine adelige Reiterin hat eine Pferdebesitzern verklagt, weil sie von deren Stute Jashita getreten wurde.
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Die Statue der Justitia. Foto: Arne Dedert/Archivbild
dpa Die Statue der Justitia. Foto: Arne Dedert/Archivbild

München (dpa/lby) - Ein Pferdetritt beschäftigt das Landgericht München I. Eine adelige Reiterin hat eine Pferdebesitzern verklagt, weil sie von deren Stute Jashita getreten wurde. Die Gräfin fordert Schadenersatz und Schmerzensgeld in Höhe von rund 30 000 Euro, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Sie habe das Pferd gestriegelt, als das Tier plötzlich ausschlug und die Frau am Knie verletzte. Sie erlitt einen Kreuz- und Innenbandriss.

Die Pferdebesitzerin weigert sich aber, zu zahlen - denn die Gräfin habe beim Striegeln nach einer Bremse geschlagen und die Schimmel-Stute damit erschreckt. Sie sei also selbst schuld. Außerdem bestehe zwischen beiden ein "Reitbeteiligungsvertrag", darum sei eine Haftung ohnehin ausgeschlossen. Das Gericht beschloss am Donnerstag, einen medizinischen Gutachter hinzuzuziehen, der zu Unfallhergang und Verletzungen Stellung nehmen soll. Das Verfahren soll nach Gerichtsangaben voraussichtlich im Herbst fortgesetzt werden.

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