Prozess um Mord an Ehefrau in Togo: Mann will schweigen

München (dpa/lby) - Im Prozess um den Mord an seiner Ehefrau in Togo will der Beschuldigte zu den Vorwürfen schweigen. Der 60-jährige Mann steht seit Mittwoch in München vor Gericht, weil er seine Ehefrau bei einem Heimatbesuch in dem westafrikanischen Staat mit einem Messer getötet haben soll, während sie im Bett schlief.
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Justitia mit Sonne und Taube. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild
dpa Justitia mit Sonne und Taube. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

München (dpa/lby) - Im Prozess um den Mord an seiner Ehefrau in Togo will der Beschuldigte zu den Vorwürfen schweigen. Der 60-jährige Mann steht seit Mittwoch in München vor Gericht, weil er seine Ehefrau bei einem Heimatbesuch in dem westafrikanischen Staat mit einem Messer getötet haben soll, während sie im Bett schlief. Das in München wohnende Ehepaar war damals zu Besuch beim Bruder der Frau.

Laut Staatsanwaltschaft leidet der Mann unter einer paranoiden Schizophrenie. Er soll noch in der Lage gewesen sein, das Unrecht seiner Tat einzusehen, aber nicht, sein Verhalten zu steuern. Vom Beschuldigten seien in unbehandeltem Zustand weitere vergleichbare Taten zu erwarten. Er stelle eine Gefahr für die Allgemeinheit dar. Die Staatsanwaltschaft fordert daher eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Die Verhandlung endete am Mittwoch nach kurzer Zeit. Im Laufe des Prozesses sollen ab Donnerstag vor dem Landgericht München I Zeugen und Sachverständige gehört werden.

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