Prozess um Missbrauch bei Domspatzen – Entscheidung erwartet

Ein Mann, der angibt in den 1990er Jahren bei den Regensburger Domspatzen missbraucht zu haben, fordert Schmerzensgeld vom Bistum. Nun steht eine Entscheidung des Landgerichts an.
dpa |
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Der Kläger war früher bei den Domspatzen (Archivbild).
Der Kläger war früher bei den Domspatzen (Archivbild). © Armin Weigel/dpa
Regensburg

Im Prozess um mögliches Schmerzensgeld für ein ehemaliges Mitglied der Regensburger Domspatzen will das Landgericht Regensburg heute (8.45 Uhr) eine Entscheidung verkünden. Ob es sich dabei um ein Urteil handelt oder beispielsweise um einen Beweisbeschluss, war zunächst offen.

In dem Zivilprozess geht es um Forderungen, die der Kläger gegen das Bistum Regensburg erhebt. Er gibt an, in den 1990ern sexuellen, körperlichen und psychischen Missbrauch auf der Vorschule der Domspatzen, des weltbekannten Knabenchors, erlitten zu haben. Eine gütliche Einigung zwischen Kläger und Kirche war bei einem früheren Termin nicht zustande gekommen.

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